Erfahre in diesem Artikel Wissenswertes über L-Arginin

Was ist L-Arginin?

L-Arginin gehört zu den Aminosäuren und wurde 1886 entdeckt. Arginin ist proteinogen und ist in den körpereigenen Eiweißbestandteilen vorhanden. Wie viel Arginin ein Körper besitzt und täglich produziert, ist durch Vererbung festgelegt. Für die Körperfunktion ist Arginin bedingt entbehrlich. Es wird vom Körper selber produziert, aber nicht in ausreichender Menge für Sportler. Die Aminosäure leistet einen wichtigen Beitrag zur Erweiterung der Blutgefäße. Arginin regt die Stickstoffproduktion an und lässt Blut schneller und leichter fließen. Gleichzeitig wird ein Verkleben der Blutplättchen verhindert. Arginin wirkt bis in die kleinsten Bereiche der Muskeln und kann dort gezielt den Muskelaufbau unterstützen. Über die Nahrung nimmt der Körper Arginin auf. Besonders gute Lieferanten sind Nüsse, Fleisch und Vollkornprodukte. Der Grundbedarf kann über Erbsen, Lachs und Hafer im Ernährungsplan gut abgedeckt werden. Ein hoher Arginin-Gehalt versorgt den Körper mit viel Sauerstoff und erhöht die Dauer des Trainings. Müdigkeit und Erschöpfung werden verringert.

Welche Formen von Arginin gibt es?

Arginin-Base

L-Arginin gehört zu den basischen Aminosäuren. Arginin-Base wird in Kapsel- und Tablettenform und als reines Pulver angeboten. Häufig wird L-Arginin mit anderen Aminosäuren, Vitaminen und Spurenelementen kombiniert. Reines Basenpulver wird aus der Fermentation von Pflanzen gewonnen. Es ist natürlich und vegan. Als Basenpulver enthält das Supplement nahezu 100 % Arginin. Das Pulver wird in Flüssigkeit aufgelöst. Der Vorteil ist die pflanzliche Gewinnung. Ein basisches Supplement kann vom Körper besser aufgenommen werden und die Bioverfügbarkeit ist bei diesem Produkt hoch. Der Geschmack kann manchmal als bitter oder fischig empfunden werden.

Arginin-Hydrochlorid

Beim Arginin-HCL ist die Aminosäure in das Salz der Salzsäure gebunden. Der Anteil des reinen Arginins ist geringer als im Basenpulver. Nur etwa 70–80 % im HCL-Supplement sind für den Körper verfügbare Aminosäure. L-Arginin-HCL wird aus tierischen Produkten gewonnen und wird aufgrund des veränderten pH-Werts vom Körper schlechter aufgenommen. Das Salz ist jedoch sehr gut in Wasser löslich und völlig neutral in Bezug auf Geruch und Geschmack. Soll die Einnahme von Arginin mit anderen Supplementen kombiniert werden, ist das HCL ein guter Kombipartner.

Wozu braucht man Arginin im Training?

Interessant ist Arginin für Kraft- und Ausdauersportler. Die Gefäßerweiterung versorgt den Körper über einen langen Zeitraum mit Sauerstoff. Nährstoffe werden in die Zellen gespült und zögern einen Ermüdungseffekt hinaus. Die Einnahme von Arginin wirkt leistungssteigernd. Sportler konnten ihre Leistung mit Unterstützung der Aminosäure um 20 % steigern.

Arginin fördert den Muskelaufbau, den Eiweißstoffwechsel und unterstützt den Fettabbau. Bei sportlicher Betätigung benötigt der Körper ca. 8 Gramm Arginin pro Tag. Der Körper stellt ca. 5 Gramm zu Verfügung. Für ein befriedigendes Trainingsergebnis ist ein Ausgleich sinnvoll.

Wie lange sollte man Arginin einnehmen?

Wird die Dosierungsempfehlung dauerhaft überschritten, können sich Übelkeit und Erbrechen einstellen. Beim Einhalten der Tagesdosis gibt es keine Beschwerden und Arginin kann über lange Zeit eingenommen werden.

Wann wird es eingenommen?

Als Booster wird die Kapseleinnahme 30 Minuten vor dem Trainingsbeginn auf nüchternem Magen empfohlen. In flüssiger Form reichen 15 Minuten vor Trainingsbeginn. Zusätzlich sollte morgens und nach dem Training Arginin in einer kleineren Dosis eingenommen werden.

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